LdL in der Informatik

 

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Lernen durch Lehren in der Informatik

 

Auf den folgenden Seiten will ich versuchen - mit eurer Hilfe - ein Konzept für eine "Lernen durch Lehren"-Sequenz (erst einmal klein anfangen...) in meinem Informatik-Kurs in der Stufe 11 zu entwickeln.

Wer Lust hat mitzudiskutieren kann das gerne machen, einfach einen Account anlegen und mitschreiben oder aber den Gastzugang benutzen:

Benutzername: info@vdboom.de

Passwort: emabonn

 

Auf die Idee bin ich gestoßen durch einen tollen Blogeintrag bei Christian Spannagel: Über Vortragsseminare und die Dynamik des Netzes

 

Berichte im Netz

 

Mittlerweile gibt es schon einige Orte im Netz, wo über das Projekt gesprochen wird:

 

 

 

Es geht los...

 

Rahmenbedingungen:

  • Informatik-Kurs in der Stufe 11
  • Fortgeschrittenen-Kurs (Großteil hatte bereits Informatik in der 9/10)
  • 19 Schüler, 2 Schülerinnen
  • Montag, 6.+7. Stunde, Dienstag, 7. Stunde
  • immer im Computerraum
  • insgesamt ein recht leistungsstarker Kurs, wenn auch die Motivation hier und da höher sein könnte

 

bisherige Inhalte:

  • bisher Unterricht nach der Leitprogamm-Methode: ETH Zürich, RWTH Aachen
  • Unterstützung des Unterrichts durch eine eLearning-Plattform (Verfassen von Lernblogs, Führen eines ePortfolios, Benutzung von Online-Lernkarten, Arbeit mit moodle)
  • Einsatz des JavaEditors
  • Erarbeitung der imperativen Grundlagen von Java
  • Variablen, prim. Datentypen, Methoden, Kontrollstrukturen (if, for, while), stat. Arrays

 

 

geplante Inhalte:

  • U-Form: Lernen durch Lehren
  • Einführung in die Objektorientierung mit Java
  • UML
  • Programmierung von GUIs
  • weiterhin Einsatz des JavaEditors

 

Mögliches Material:

  • Sehr gut geeignet als Materialquelle für das Projekt scheint mir das Buch "Java von Kopf bis Fuß" zu sein. Dieses Buch geht vollkommen andere Wege als ein klassisches Programmierhandbuch.
  • Es scheint mir für Schülerhände sehr gut zu gebrauchen zu sein (allerdings nur ausschnittsweise, weil es ansonsten viel zu viel ist)
  • Ich gebe hier einmal das Inhaltsverzeichnis zu Kapitel 2 "Ein Ausflug nach Objekthausen" an, welches für mein Thema, also den Einstieg in die OO, geeignet ist:

 

Mögliche Inhalte (aus den Materialien von oben zusammengestellt):

  • Java von Kopf bis Fuß
    • Unterschied prozedural <-> OO (wird durch eine tolles Rollenspiel eingeführt, das könnte man evtl. sogar inszenieren)
    • Erste Einführung in die Vererbung
    • Instanzvariablen, Methoden
    • Unterschied Klasse <-> Objekt
    • Objekte erzeugen
    • Objekte reden miteinander
    • Zusammenfassung + Übungen
    • Objektreferenzen
    • Garbage Collector
    • Objekt-Arrays
    • Übungen
  • Informatik 1 (ohne Implementierung)
    • Objekte identifizieren
    • Objekte/Attribute
    • Klasse
    • Methode
  • Informatik 3
    • Objekte <-> Klassen
    • Attribute, Methoden
    • Zustände v. Objektem
    • Def. von Klassen
    • Wertzuweisungen
    • Kommunikation mit Methoden
    • Anlegen und Löschen von Objekten
  • Helmich (mit BlueJ)
    • Klasse und Objekte (Auto-Analogie, Stempel-Analogie, Word-Analogie)
    • Attribute
    • Methoden
    • Klasse erzeugen
    • Objekte erzeugen
    • Beispiele

Kommentare dazu? (Nils vdB)

 

geplante Umsetzung in der Schule

 

Wir starten mit LdL zum Thema "Was sind Objekte? Was sind Klassen?" am 24.11.08.

 

Fragen

 

Meine Fragen:

  • zentrale Frage: Die Themen bauen aufeinander auf. Wie kann ich es nun geschickt organisieren, dass die Themen von mehreren Gruppen "gelehrt" werden? Muss die Vorbereitung für die Stunden komplett in die Hausaufgabe ausgelagert werden oder müssen sich die anderen Gruppen auch in die vorherigen Themen einarbeiten?
    • Die Frage ist, ob die Schülergruppen jeweils "ein großes Thema" didaktisch aufbereiten, oder ob du jedes einzelne Thema in kleine Abschnitte teilen kannst, und jede Gruppe übernimmt in jeder Stunde einen kleinen Teil. Letztere Variante fände ich vermutlich besser. Bei der Einführung in die Vererbung könnten die Schülergruppen unterschiedliche realtweltliche Beispiele erhalten, die sie sich gegenseitig erläutern. usw. Das bedeutet aber, dass du für jede Stunde die "Häppchen" vorbereiten musst. (Christian Spannagel)
    • Ich stimme Dir zu, aber das scheint mir sehr schwer zu realisieren... Ich habe 21 Schüler, also ca. 7 Gruppen. Und dann sollen alle 7 Gruppen über ein ähnliches Thema mit unterschiedlichen Anwendungen/Beispielen eine Stunde halten? Das scheint mir nur schwer umsetzbar, oder?

      In der Staatsarbeit von Claus Hilgers wird genau das Problem auch für den Mathematikunterricht erwähnt - leider kann er aber auch keine Lösung geben.

      Es scheint mir, dass es hier zwischen den Fächern Unterschiede in der Umsetzbarkeit des LdL-Prinzips gibt. Im Sprachenunterricht ist dies sicherlich besser zu realisieren.

      Lösungsvorschlag für die Informatik:

      Ich werde Themen nehmen, die aufeinander aufbauen. Alle Gruppen bekommen aber das komplette Material - die Gruppen, die erst am Ende an der Reihe sind, haben zwar mehr zu lesen, aber auch mehr Zeit für die Vorbereitung, außerdem erleben sie die Stunden zu den anderen Themen mit... Aber auch das ist keine wirklich optimale Lösung...

      Ich würde mich zu diesem Punkt über Anregungen sehr freuen. Ich versuche einmal bis morgen Abend mögliche Themen für den Unterricht konkreter zu bennen, dann lässt sich vielleicht leichter darüber diskutieren. (Nils van den Boom)

      • Ok, die Schwierigkeit scheinen tatsächlich aufeinander aufbauende Inhalte zu sein. Die Frage ist, ob die 7 Gruppen wirklich immer zum selben Thema Häppchen bearbeiten müssen. Vielleicht bekommt man es so hin, dass 3 Gruppen einführende, realweltliche Beispiele zur Vererbung bekommen, während andere Gruppen schon die technische Umsetzung von Vererbung vorbereiten (ohne die Beispiele kennen zu müssen). Dann diskutieren die Schüler am Ende der ersten Stunde die Beispiele und in der Woche drauf die technische Umsetzung von Vererbung. Die Häppchen müssten also mehr "im Fluss sein", verschiedene Vorbereitungsaufgaben könnten sich überlappen. Das ist allerdings natürlich eine komplexe Planungsaufgabe.

      • Die von dir vorgeschlagene Lösung finde ich eher problematisch aus Sicht der Schüler (eben wegen der Einwände, die du nennst). Wenn du trotzdem die Variante "Schüler bereiten ganze Stunde vor" wählst,  musst du darauf achten, dass daraus keine Präsentationsstunden werden, sondern dass die Schüler Aktivitäten für ihre Mitschüler planen (Diskussionsrunden, Programmieraufgaben, ...). Das sollte von Anfang an ganz klar sein. (Christian Spannagel)

  • Zunächst einige Unterrichtsstunden als Vorbereitung für die SuS einplanen?
    • Für den Anfang würde ich die Schüler nicht überfordern, also auch nicht zu lange Zeiten einplanen, sondern kurze Sequenzen vorbereiten lassen. Dadurch verringert sich auch die Vorbereitungszeit. Mir stellt sich nur die Frage, ob man einer "unvorbelasteten" Klasse nicht auch ein Repertoire an Möglichkeiten aufzeigt, die sie in ihre Stunden einbauen können. (Welche Möglichkeiten gibt es die Mitschüler einzubinden/ Mindmaps entwickeln, mit den Unterrichtsformen, die den Schülern selber gut gefallen/ Reflektion anregen) (UKleinau)
  • Gebe ich das Material vor?
    •   Ich würde die Initalzündungen vorgeben, Aufgaben, Arbeitsblätter etc von den SuS erstellen lassen. (mgottschalk)
  • Wie bekomme ich in der Vorbereitungsphase den ganzen Kurs beschäftigt?
    • Das würde mich auch interessieren, ein Beispiel werden wir hoffentlich in Eichstätt sehen. Für die Realisierbarkeit, würde ich eben die "Einführungsstunde" mit der Aufgabenstellung enden lassen, sich auf die Einheit vorzubereiten, so dass sie in der nächsten Stunde die Zeit optimal planen können. (mgottschalk)
  • Welche Vorgaben sollte man den SuS für die selbst gestaltete U-Stunde geben?
    • Sie sollten die Fragestellung immer im Hinterkopf behalten: "Wie bringe ich meinen Mitschülern den Stoff am besten bei?" evtl. sollte man mit den SuS einen Methodenkatalog erstellen mit dem direkten Hinweis auf eigene Kreativität. (mgottschalk)
  • Sind sie dort komplett frei in der Gestaltung?
    • Im Rahmen dessen, dass die Schüler sich mit der neuen Methide auch erstmal auseinader setzen müssen, würde ich ihnen freie Hand lassen und mit Initialfragen nachhaken (Glaubst du, dass die anderen das so verstanden haben? Nein? Frag sie? Was würde euch helfen, den Stoff besser zu verstehen?) (UKleinau)
  • Spreche ich die Stunde vorher mit ihnen durch?
    • Ich würde sie einfach mal machen lassen. Viel wichitger ist klare Regeln als Rahmen aufzustellen, damit die Schüler sich auch einfach was trauen und sie sich gegenseitig kostrukitv kritisieren können. So lernen sie mehr, als wenn sie nicht ausprobieren können. (UKleinau)

 

Grundsätzlich:

Langsam hinführen, ABER immer auf die Einhaltung der Regeln achten: Absolute Ruhe wenn ein Schüler unterrichtet und respektvoller Umgang miteinander,..., damit die Schüler sich trauen. (UKleinau)

 

Einige Antworten von Melanie Gottschalk (vielen Dank dafür!):

  • Wichtig ist, du gibst  das Material vor anhand dessen die Schüler sich das selbst erarbeiten.
  • Du sagst du hast 21 Schüler, also hast du ca 10 Punkte, die ihr abhandeln könntet. Gib den Schülern 20 Minuten sich in das Thema einzuarbeiten.
  • Wichtig sind hierbei die klaren Arbeitsanweisungen, es erfordert ja ein Umdenken von Unterricht. Die Schüler sollen sich selbst Gedanken darüber machen, wie sie ihren Mitschülern etwas beibringen. Didaktische Ideen stehen dabei im Vordergrund.
  • Wichtig: es sollen keine Präsentationen entstehen! Die Schüler entscheiden über Einstieg, Wissensvermittlung, Aufgaben und Ergebnissicherung. Vielleicht wäre ein modifizierter Unterrichtsentwurf für die Schüler am Anfang hilfreich, an dem sie sich entlanghangeln können. Evtl. machst Du einfach eine Stunde, wo die Schüler deinen Unterricht beurteilen, was sie anders machen würden oder genauso.
  • Dann stellst ihnen das Konzept vor und gibst ihnen die Themen, sie könnten sich dann in Ruhe zuhause darüber Gedanken machen.
  • Die schwierige Aufgabe für dich wird sein, das passende Material zu finden. Lehrbuchtexte motivieren bekanntlich wenig.

 

Weitere Antworten (von Christian Spannagel):

  • Auf der Wikipedia-Seite zu LdL gibt es zahlreiche Informationen und auch eine grundlegende Übersicht über Unterrichtsphasen. Vielleicht kann man diese aber nicht direkt für Informatikunterricht übernehmen.
  • Ansonsten: Wir halten ja gerade ein Seminar zum Thema "Didaktik des Informatikunterrichts". Aus meiner Sicht wäre es extrem spannend für uns, deinen Informatikkurs mitzuverfolgen und mit dir deine Erfahrungen zu diskutieren. Ich bespreche das mit meinen Studierenden.
  • Nils: Das wäre auch für mich sehr spannend. Das Projekt kann auch sicherlich besser gelingen, wenn mehrere Leute ihre Ideen einbringen, als wenn ich das alleine plane.
  • Nils: Gerade für den Anfangsunterricht in Informatik (also der Einstieg in die Programmierung) gibt es noch kein Konzept, welches mich überzeugt - obwohl mir der Enstieg über ein Leitprogramm in diesem Schuljahr schon gut gefiel. Aber vielleicht kann "Lernen durch Lehren" hier auch einen großen Fortschritt bringen. Man bräuchte jetzt aber gutes Material, was den SuS als Grundlage für ihre Stunden dienen kann...

 

Link/Gastkommentar zum Thema Materialien (Kim Neunert):

Vor mehreren Jahren sollte ich in einem Kurs für angehende Fachinformatiker die "Grundlagen der Programmierung" unterrichten. Ein furchtbar trockenes Thema. Ich habe mich an Struktogramme errinnert und einen in Webseiten einbettbaren Struktogrammeditor geschrieben: www.learn2prog.de

Die Webseite schreit ja schon nach Kollaboration beim Lernen. Deswegen habe ich vor einigen Monaten das Konzept mit einem Wiki verbunden: wiki.learn2prog.de. Ist zugegeben etwas sperrig aber vielleicht interessiert es an dieser Stelle ja doch jemanden auch wenn es ursprünglich nichts mit LdL zu tun hat.

 

Ideen zur Ausgestaltung:

  • Die SuS könnten in ihren Lernblogs nach jeder Stunde ein kurzes Feedback darüber verfassen, was sie verstanden haben und was nicht und was ihnen an der Stunde gut bzw. nicht so gut gefallen hat.

 

 

Comments (32)

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Gastzugang said

at 5:07 pm on Oct 29, 2008

Lassen Sie uns da noch mal drüber reden (also in der nächsten U-Stunde), viel zu lang der Text, hab grad leider keine Zeit dafür...

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Julian Schuh said

at 5:17 pm on Oct 29, 2008

Die Idee finde ich auch Super. Ich denke aber auch, dass wir darüber erstmal in der nächsten Stunde reden sollten - ich denke, das würde die Diskussion anregen, und so könnte man ein Konzept ausarbeiten, wie das ganze praktisch ablaufen kann - da viele ihre E-Mails doch nicht regelmäßig lesen, und so an dieser Diskussion nicht teilnehmen - danach könnte man es vmtl. besser auf dieser Platform weiterführen.

Viele Grüße
Julian

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Melanie Gottschalk said

at 11:21 am on Nov 1, 2008

Hallo liebe Elfer :)

wir sind Lehramtstudierende aus der Ph-Ludwigsburg und arbeiten gerade aktiv an einem Konzept wie man "Lernen durch Lehren" (LdL) in den verschiedenen Fächern durchführen kann - und wie das bei den Schülerinnen und Schülern ankommt. Und deshalb brauchen wir euch!! :)) Wir sind sehr interessiert an euren Wünschen, Ideen und Anmerkungen. Also, lasst euch doch einfach von Herrn van den Boom das Konzept erläutern und nutzt den Kontakt zu Studierenden die ganz bald selbst auf Schülerinnen und Schüler losgelassen werden. ;)
viele Grüße
Melanie Gottschalk

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Gastzugang said

at 6:17 pm on Nov 2, 2008

Hallo liebe Elfer,
Hab ihr das Konzept Ldl eigentlich verstanden? Oder hab ihr euch damit noch überhaupt nicht befasst? Also ich habs selber noch nicht so ganz verstanden ;o) also lass euch nicht gleich abschrecken!! *smile*
Wenn ihr Fragen habt könnt ihr die auch gerne uns Studenten stellen.
Naja wir im Informatikkurs sind alle sehr neugierig...deshalb hier ein paar Fragen an euch. Wir würden uns sehr freun wenn ihr uns antwortet. Antwortet einfach auf die Fragen die euch ansprechen....

1. Was stellt ihr euch unter LdL vor?
2. und hättet ihr Lust mal (so etwas) neues auszuprobieren?
3. Was für Themen würdet ihr gerne behandeln? Bzw.: was wären denn gute Themen für LdL?
4. Könnt ihr euch vorstellen eine komplette U-Stunde zu halten oder würdet ihr lieber nur kürzere Einheiten halten?
5. Was denkt ihr? Wie groß sollten die Gruppen sein?
6. Wie sollte eine typische LdL-Stunde aufgebaut sein?

Grüße Sarah Kluge

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Gastzugang said

at 8:31 am on Nov 3, 2008

Hallo liebe Elfer,
Wie die beiden vor mir, bin ich auch Studentin der PH Ludwigsburg. Wir sind alle so zwischen 21 und 31 Jahre alt.

Hattet ihr eigentlich schon Erfahrungen mit LdL? Wenn ja welche? Wenn nicht, was könnt ihr euch darunter vorstellen?

Grüße Verena Zell

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Gastzugang said

at 10:55 am on Nov 3, 2008

Hallo zusammen,

auch ich studiere an der PH in Ludwigsburg und wie meine Mitstudentinnen hier sind wir auf euch in unserem Informatikseminar aufmerksam geworden. Hier nun einige Fragen von mir, die eher eure Informatik als eure LdL Kenntnisse ansprechen:

- Seit wann habt ihr schon Informatikunterricht? In welchen Klassenstufen wird das bei euch angeboten?
- Geht ihr auch in eurer Freizeit viel mit dem PC um? Wenn ja, was nutzt ihr am Meisten?
- Wie schätzt ihr eure Fähigkeiten am PC ein? Gibt es etwas, das unbedingt im Informatikunterricht beigebracht werden sollte?
- In eurem Kurs sind hauptsächlich Jungs und nur zwei Mädchen- woran liegt das eurer Meinung nach?

Vielen Dank euch schon mal für's Fragen beantworten! Wenn ihr neugierig seit wer wir sind, dann stellt uns doch einfach eure Fragen!

Viel Spaß noch,
Helen

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Gastzugang said

at 11:05 am on Nov 3, 2008

Eins hab ich noch vergessen:

Ich hab gehört, dass einige von euch schon Erfahrung mit LdL haben in Chemie. Außer Informatik hab ich auch noch Chemie als Fach, daher bin ich brennend an euren Erfahrungen interessiert! Wann habt ihr das gemacht und wie hat es euch so gefallen?

Grüße,
Helen

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Gastzugang said

at 3:05 pm on Nov 3, 2008

nein ich hatte noch keine erfahrungen damit aber hätte auch kein problem damit welche zu machen

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Gastzugang said

at 3:08 pm on Nov 3, 2008

Ya ich findwe die Idee auich super aber ichj denke dass diese noch ein wenig überarbeitet werd4enc muiss .
Liebe Grüße

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janema said

at 3:10 pm on Nov 3, 2008

Seit wann habt ihr schon Informatikunterricht? In welchen Klassenstufen wird das bei euch angeboten?
-Seit der 9ten Klasse. Es wird als Diffkurs in den Stufen 9 und 10 angeboten.

Geht ihr auch in eurer Freizeit viel mit dem PC um? Wenn ja, was nutzt ihr am Meisten?
- Ja. Das internet (Google, Wikipedia für Hausaufgaben ect.) hautpsächlich. Ansonsten den Musikplayer ;-)

Wie schätzt ihr eure Fähigkeiten am PC ein? Gibt es etwas, das unbedingt im Informatikunterricht beigebracht werden sollte?
- Als sehr Gut. Was m.M.n. noch behandelt werden sollte sind andere Betriebssysteme als Windows bsp Linux oder Solaris.

In eurem Kurs sind hauptsächlich Jungs und nur zwei Mädchen- woran liegt das eurer Meinung nach?
- Daran dass wir der Fortgeschrittenen Kurs sind und alle Mädchen im Anfänger Kurs sind ;-)

mfg Jan Martens

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Gastzugang said

at 3:11 pm on Nov 3, 2008

1. Schüler bereiten Unterrichtsstunden vor und halten diese vor der Klasse.
2. Ja (haben wir auch schon einmal gemacht)
3. Habe ich noch kein egenau Vorstellungen - ich denke die Ideen von Herr vDB sind schion ganz gut
4. Eine U-Stunde würde viel Vorbereitung benötigen, bei kürzeren Einheiten könnte man es aber eher als ein referat sehen - und ich denke, das ist nicht SInn der Sache
5. 3-5 Personen
6. Im Prinzip wie eine normale, vom Lehrer gehaltene Unterichsstunde - natürlich so, dass man dsa Thema gut an den Mann bringenm kann
7. Seit der 8
8. Ja, Webentwicklung
9. Fähigkeiten ganz gut, ich habe eigentlich keine besonderen Wünsche
10. Informatik ist ein sehr technisches Fach - und normalerweise befassen sich eher Jungen damit. Warum genau das so ist, kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

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Gastzugang said

at 3:11 pm on Nov 3, 2008

1. Was stellt ihr euch unter LdL vor? Man macht halt selber so Unterrischt....
2. und hättet ihr Lust mal (so etwas) neues auszuprobieren? Naja eher weniger....
3. Was für Themen würdet ihr gerne behandeln? Bzw.: was wären denn gute Themen für LdL?
Thema: Wie macht man eine perfekte Ldl Stunde....
4. Könnt ihr euch vorstellen eine komplette U-Stunde zu halten oder würdet ihr lieber nur kürzere Einheiten halten?
Lieber nur so ganz kurz, sonst muss man zu viel strecken....
5. Was denkt ihr? Wie groß sollten die Gruppen sein? 3-4 pi mal Daumen
6. Wie sollte eine typische LdL-Stunde aufgebaut sein? Begruessung, Power-point, Aufgaben, Verabschiedung...

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Gastzugang said

at 3:12 pm on Nov 3, 2008

Also ich hab bereits eine Stunde gehalten und fand es eigentlich ganz gut.
Ich weiß natürlich nicht ob das gut ankommt und ob die anderen Schüler dabei genug lernen.
Allerdings wäre ich schon interessiert an einem LdL durchgang.

Informatik wird bei uns in den Stufen 9,10,11,12 und 13 angeboten.

mfg David

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Gastzugang said

at 3:12 pm on Nov 3, 2008

iCH HABE iNFORMATIK SEIT DER 11 und ich bin zufrieden
bei uns wird ionformatik ab dr 9 angebozen cqals diff fach.
in meiner freizeit gehe ich kaum mit dem pc um da ich l8ieber draußen bin.
wennj ich am pcm bin besuche ich meistens seiten wie nyoutube.com o9der schuelervz.net
o9der aber auch transfermarkt.de oder vedasdibisevicl.com

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Gastzugang said

at 3:13 pm on Nov 3, 2008

Ich persönlich fände das interessant . =)
Ich denke es können dadurch manche Themen durch modernere Methoden verständlich beigebracht werden und ich könnte mir vorstellen das dies für bessere Stimmung und besseres Kursklima sorgt .

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Gastzugang said

at 3:14 pm on Nov 3, 2008

Also generell hab ich nichts dagegen das Schüler den Unterricht leiten und vorbereiten. Ich denke wenn man das gut macht ist es leichter zu verstehen als wenn ein Lehrer etwas erklärt. Auf der anderen Seite find ich es eine zusätzlich sehr große Belastung eine ganze Stunde vorzubereiten.

Ich hab seit diesem jahr Informatikunterricht und fühle mich soweit ganz gut in diesem Kurs. vorher hatte ich ein Differenzierungsfach indem wir auch schon Teilweise Informatik gemacht haben. Zuhause nutze ich den PC auch um zu chatten und schülervz zu benutzen und so.

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Gastzugang said

at 3:14 pm on Nov 3, 2008

Hi, also, ich hab jetzt schon öfter so eine Ldl-idee von nem lehrer miterleben müssen und fand es jedesmal grauenvoll. Und zwar aus folgenden gründen:

1. die schüler, die den unterricht halten, können nicht für ruhe sorgen, sie haben keine autorität, da sie keine noten geben können.
2. Lernen tun hier nur die, die auch wirklich LEHREN! Nicht der rest der klasse.
3.schüler, denen das thema nicht liegt, können nicht nur anderen schülern nichts beibringen, sie kriegen für ihre stunde auch noch ne schlechte note.

Zu der sache in chemie: das lief soweit ganz gut. aber es gab kaum verbindung zwischen den themen. ausserdem weiss ich jetzt, ca. 3 Wochen danach, ausser von meinem thema schon fast nichts mehr.

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im kurs sind mehr jungs, wird wohl zufall sein?! an unserer schule sind auch sehr viel mehr jungs.

ich verbringe mittelmässig viel zeit am PC, ich spiele aber manchmal recht gern.

Info habe ich in der schule jetzt das erste mal, aber ich hab mich vorher schon damit beschäftigt.

FAZIT: Ldl? Niemals. Aber offen für neues bin ich immer. wenigstens ausprobieren sollte man alles.

*:)

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Gastzugang said

at 3:15 pm on Nov 3, 2008

Seit wann habt ihr schon Informatikunterricht? In welchen Klassenstufen wird das bei euch angeboten?
- Seit der neunten Klasse als DIff-Unterricht und jetzt normal in der 11

Geht ihr auch in eurer Freizeit viel mit dem PC um? Wenn ja, was nutzt ihr am Meisten?
-Ja, hauptsächlich Internet (Wikipedia und so weiter)

Wie schätzt ihr eure Fähigkeiten am PC ein? Gibt es etwas, das unbedingt im Informatikunterricht beigebracht werden sollte?
-Joa man kommt mit den Fähigkeiten so zurecht =). Also ich finde man sollte mehr allgemeines machen, sprich andere Systeme, wie funktioniert was? und Viren und so.

In eurem Kurs sind hauptsächlich Jungs und nur zwei Mädchen- woran liegt das eurer Meinung nach?
-Ich denke, dass viele Mädchen sich nicht für Technik und Mathe und so interessieren und das sind auch Teile der Informatik.

Hattet ihr eigentlich schon Erfahrungen mit LdL? Wenn ja welche? Wenn nicht, was könnt ihr euch darunter vorstellen?
-Noch keine Erfahrungen. Ich denke, dass die Schüler ihren Mitschülern den Stoff erklären sollen.

Was stellt ihr euch unter LdL vor?
-Klingt nich ganz so viel versprechend für mich.

und hättet ihr Lust mal (so etwas) neues auszuprobieren?
-Joa, ist halt mal eine Abwechslung zum normalen Unterricht.

Was für Themen würdet ihr gerne behandeln? Bzw.: was wären denn gute Themen für LdL?
-Themen, die nicht zu sehr ins Detail gehen oder für die man besondere Vorkenntnisse haben muss.

Könnt ihr euch vorstellen eine komplette U-Stunde zu halten oder würdet ihr lieber nur kürzere Einheiten halten?
-Das kommt auf das Thema an, wenn das Thema lange ist und komplex genug damit eine komplette U-Stunde zu füllen ohne, dass es langweilig wird, kann man das machen.

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Gastzugang said

at 3:15 pm on Nov 3, 2008

1. Was stellt ihr euch unter LdL vor? man muss eine u stunde vorbereiten und dabei sich gewisse themen aneignen um sie weitergeben zu koennen
2. und hättet ihr Lust mal (so etwas) neues auszuprobieren? warum nicht
3. Was für Themen würdet ihr gerne behandeln? Bzw.: was wären denn gute Themen für LdL? nicht allzu wichtige themen, weil wenn man bei wichtigen themen durchnimmt und das nicht alles richtig ist, ist das fuer alle ein nachteil
4. Könnt ihr euch vorstellen eine komplette U-Stunde zu halten oder würdet ihr lieber nur kürzere Einheiten halten? kuerzer
5. Was denkt ihr? Wie groß sollten die Gruppen sein? 3-4
6. Wie sollte eine typische LdL-Stunde aufgebaut sein? am ende ha

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Gastzugang said

at 3:15 pm on Nov 3, 2008

- Seit wann habt ihr schon Informatikunterricht? In welchen Klassenstufen wird das bei euch angeboten?
Differenzierungsfach ab der 9en, manche haben schon seit 3 Jahren Informatik, andere wiederum nur ein viertel Jahr....

- Geht ihr auch in eurer Freizeit viel mit dem PC um? Wenn ja, was nutzt ihr am Meisten?
EGOSHOOTER!!!!!!!!!! CHATTEN!!!! SCHUELERVZ.NET
- Wie schätzt ihr eure Fähigkeiten am PC ein? Gibt es etwas, das unbedingt im Informatikunterricht beigebracht werden sollte?

- In eurem Kurs sind hauptsächlich Jungs und nur zwei Mädchen- woran liegt das eurer Meinung nach?
Fällt mir spontan nix ein....

Mangelndes Interesse der meisten Mädchen....sowie eine Mathe-Phobie



Viele Grüße euer Stiffmaster

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Gastzugang said

at 3:16 pm on Nov 3, 2008

Hi, ich habe zwar nocht nicht viel Erfahrung mit ldl gemacht, aber ab und zu kommt es vor, dass Schüler eine Stunde vorbereiten müssen.
Es gab dabei oft Schwierigkeiten, da die Schüler weder zugehört, noch etwas gelernt haben.Den "Vortragenden" wurde keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt, da sie sich nicht durchsetzten konnten.

Um auf die Fragen von " Gastzugang" zu antworten:
Ich habe nun nach einem halben Jahr Informatik;
In meiner Freizeit recherchiere ich sehr viel;
Meiner Meinung nach haben wir mehr Jungs, da Mädchen am Schulfach Informatik nicht so viel Spaß und intresse haben.
Bis dann.....

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Christian Spannagel said

at 9:57 pm on Nov 3, 2008

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten! Jetzt können wir uns ein besseres Bild von euch und eurem Informatikkurs machen! (Ich bin übrigens der Dozent des Seminars in Ludwigsburg)

Einige von euch haben geschrieben, dass LdL nicht gut oder gar "grauenvoll" ist, da nur diejenigen, die lehren, etwas lernen und nicht für Ruhe sorgen können. LdL sieht vor, dass eine gewissen "Grundstimmung" oder "Atmosphäre" in der Klasse herrscht. Hierzu gehört absolute Ruhe, wenn jemand etwas sagt. Dafür muss natürlich der Lehrer von Anfang an sorgen (aber bei euch mache ich mir da weniger Sorgen, wenn ihr es selbst nicht schön findet, wenn es nicht ruhig ist). Außerdem ist LdL weniger ein Frontalunterricht (bei dem ein oder mehrere Schüler präsentieren und die anderen zuhören), sondern mehr bzw.oft ein Gruppengesprächsunterricht, in dem alle im Kreis sitzen und gemeinsam diskutieren. Ich habe mal einige "Regeln" aufgeschrieben, die von Jean-Pol Martin stammen. Jean-Pol Martin hat LdL entwickelt. Ich habe sie hier aufgeschrieben:
http://cspannagel.wordpress.com/2008/11/01/lutz-berger-greift-ldl-20-auf/
LdL ist also viel mehr als "einer hält den unterricht, die anderen machen mit". LdL ist eher folgende Philosophie: "Wir sind eine Gruppe, und wir gemeinsam wollen etwas lernen (hier OO-Programmierung). Also lasst uns gemeinsam die Sache angehen. Und da wir nicht alle alles vorbereiten können, teilen wir die Aufgaben auf. Der eine übernimmt das, der andere das usw. Im Endeffekt bleiben wir aber die Gruppe, die ein gemeinsames Ziel hat"...

Viele Grüße und viel Spaß,

Christian Spannagel

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Melanie Gottschalk said

at 10:41 pm on Nov 3, 2008

Nun an denn! Ihr wart ja fleißig also sind wir es auch! :) Danke für eure vielen Antworten und persönlichen Meinungen. Da ich euch nicht Auseinanderhalten kann über den Gastzugang, zitiere ich Stellenweise um den Antworten gerecht zu werden.

"Hi, also, ich hab jetzt schon öfter so eine Ldl-idee von nem lehrer miterleben müssen und fand es jedesmal grauenvoll. Und zwar aus folgenden gründen:

1. die schüler, die den unterricht halten, können nicht für ruhe sorgen, sie haben keine autorität, da sie keine noten geben können.
2. Lernen tun hier nur die, die auch wirklich LEHREN! Nicht der rest der klasse.
3.schüler, denen das thema nicht liegt, können nicht nur anderen schülern nichts beibringen, sie kriegen für ihre stunde auch noch ne schlechte note.

FAZIT: Ldl? Niemals. Aber offen für neues bin ich immer. wenigstens ausprobieren sollte man alles.

*:)"

Ich finde deinen Beitrag sehr spannend, denn da ist einiges schief gelaufen! Vielen Dank für deine Gründe! Vielleicht entwickelst du ja unter anderen Rahmenbedingungen doch noch ein LdL? - Aber immer her damit Fazit ;) (Aus Platzgründen die Antworten im nächsten Kommentar)

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Melanie Gottschalk said

at 10:41 pm on Nov 3, 2008

Also zu 1.
Du schreibst, dass die Schüler die Lehren sollten keine Autorität hatten um das Lernklima zu bestimmen.
Die Grundidee des LdL liegt darin, dass der Lehrer im vorhinein eine Arbeitsatmosphäre mit klaren Regeln schafft, die ALLE zu befolgen haben. Dazu gehört absolute Ruhe im Kurs! Der Schüler soll den Lehrer nicht ersetzen, sondern Spaß dabei haben, den anderen etwas beizubringen.

Zu 2. Lernen tun nur die die Lehren
Und nun stell dir vor, die Klasse ist aufmerksam und das Thema von dir wurde so bearbeitet, dass du mit verschiedenen Methoden (vorrangig das was dir Spaß macht) den Stoff rüberbringen kannst.

Zu 3. Die schlechten Noten für "missglückte" Stunden dürfen nicht existieren. Es gibt keine Noten und vor allem dürfen Fehler gemacht werden. Im Grunde sind diese "Fehler" erwünscht, denn nur so können alle Schüler aktiv ihr Wissen beisteuern.

Und dein Fazit: LdL -Niemals! kann ich unter den oben angegebenen Gründen sehr gut nachvollziehen, wenn sich dir aber LdL in einem neuen Gewand (nämlich mit den Richtigen Grundvoraussetzungen) präsentiert, dann sollte es dir ein leichtes sein, dein "offen für Neues" auch auf LdL zu beziehen. :)

Liebe Grüße
Melanie Gottschalk

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Gastzugang said

at 1:53 pm on Nov 4, 2008

Hallo
Von mir auch ein Dankeschön für die vielen Antworten. Um einen besseren Überblick zu bekommen, erstellen wir grade ein Fragebogen. Ich freu mich schon auf eure Antworten
lg sarah Kluge

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thomasema said

at 9:15 pm on Nov 4, 2008

>>Was stellt ihr euch unter LdL vor?
Ehrlich: Schüler halten Pseudo Vortäge: d.h. sie Erklären schön mit Powerpoint und stellen dann ein paar Aufgaben.

>>und hättet ihr Lust mal (so etwas) neues auszuprobieren?
Nein nicht wirklich, weil meine lieben mitschüler das was sie "erklären" (oder vortragen)
nur zur Hälfte verstanden haben werden wie es meistens bei vorträgen der fall ist. Falls sie es doch Verstanden haben
macht es trotzdem keinen Unterschied ob der lehrer seinen Job macht oder schüler das übernehmen lässt.

>>Was für Themen würdet ihr gerne behandeln? Bzw.: was wären denn gute Themen für LdL?
Wegen 2.) : Keine aber folgende halte ich für geeignet: "Wie benennt man Variablen richtig?" (M$ hat da afaik gute Richtlinien herausgebracht) und son Kram;
Aber zur Objektorientierung eigtl gar nix weil das einfach zu sehr Basiswissen ist als das man es SChüler Vortragen lassen soll

>>Könnt ihr euch vorstellen eine komplette U-Stunde zu halten oder würdet ihr lieber nur kürzere Einheiten halten?
Eigtl sind kurze Einheiten komplett sinnlos weil diese dann definitiv zu einem Vortrag ausarten. Ganze unterrichtsstunden halten ist zwar möglich,
aber sehr anstrengend und meistens sehr langweilig

>>Was denkt ihr? Wie groß sollten die Gruppen sein?
3-4 Personen höchstens, ich würde sogar zu zweit arbeiten bevorzugen

>>Wie sollte eine typische LdL-Stunde aufgebaut sein?
(am besten gar nicht ist keine antwort oder?)
Einleitung, Erklärung, Aufgaben dabei Hilfe, Fazit, Schluss

>>Seit wann habt ihr schon Informatikunterricht? In welchen Klassenstufen wird das bei euch angeboten?
Seit der 9 glaub ich durchgängig

>>Geht ihr auch in eurer Freizeit viel mit dem PC um? Wenn ja, was nutzt ihr am Meisten?
Ja...Was ich nutze: Ok als Spielkonsole, zum Photoshopen, wenn ich wirklich nichts zu tun hab Programmieren und sehr viel an meinem Linux System basteln
dabei halt um iwas im Internet zu machen

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thomasema said

at 9:17 pm on Nov 4, 2008

>>Wie schätzt ihr eure Fähigkeiten am PC ein? Gibt es etwas, das unbedingt im Informatikunterricht beigebracht werden sollte?
Gut...Ja: Wenn wir programmieren sollten ein paar Grundsäzlihe Methoden und verfahren erklärt werden: Rekursion, Sortieralgorythmen und sowas...

>>In eurem Kurs sind hauptsächlich Jungs und nur zwei Mädchen- woran liegt das eurer Meinung nach?
keine ahnung aber geht wohl son bisschen in diese Richtung: http://xkcd.com/306/

>>Ich hab gehört, dass einige von euch schon Erfahrung mit LdL haben in Chemie. Außer Informatik hab ich auch noch Chemie als Fach,
>>daher bin ich brennend an euren Erfahrungen interessiert! Wann habt ihr das gemacht und wie hat es euch so gefallen?
Mies. (Vortrag) Unterricht zuhören war langweilig und häufig schlecht gemacht. Da echtes Fachwissen häufig fehlte waren z.T. Gröbste Fehler in den
Vorträgen.

>>Also zu 1.
>>Du schreibst, dass die Schüler die Lehren sollten keine Autorität hatten um das Lernklima zu bestimmen.
>>Die Grundidee des LdL liegt darin, dass der Lehrer im vorhinein eine Arbeitsatmosphäre mit klaren Regeln schafft,
>>die ALLE zu befolgen haben. Dazu gehört absolute Ruhe im Kurs! Der Schüler soll den Lehrer nicht ersetzen,
>>sondern Spaß dabei haben, den anderen etwas beizubringen.

In meinen Augen ist DAS reines Wunschdenken. In der Oberstufe ist das gerade so möglich aber meinen Erfahrungen nach besteht ein
Kurs aus Folgenden Menschentypen

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thomasema said

at 9:17 pm on Nov 4, 2008

20% Leute die Spass am Fach haben und das meiste was vorgetragen werden kann sowieso können --> Aufmerksamkeit: Gering bis Mittel
40% Die es noch nicht können aber durchaus aufpassen und Schnell genug verstehen um einem Schülervortrag zu folgen --> Aufmerksamkeit: Hoch
20% Die es noch nicht können aber durchaus aufpassen und trotzdem nicht
Schnell genug verstehen um einem Schülervortrag zu folgen --> Aufmerksamkeit nach 5 minuten: Keine
20% Die selber nicht genau wissen warum sie überhaupt in dem Kurs sind --> Aufmerksamkeit : Keine

D.H. Wir machen unterricht für 40% der Leute die es wirklich verstehen (weil schülerunterricht wirklich nie gut ist) und 60% die nicht zuhören (wollen)
ohne notendruck ist es schwer da unterricht zu machen.

>>Zu 2. Lernen tun nur die die Lehren
>>Und nun stell dir vor, die Klasse ist aufmerksam und das Thema von dir wurde so bearbeitet,
>>dass du mit verschiedenen Methoden (vorrangig das was dir Spaß macht) den Stoff rüberbringen kannst.
lernen tun nur die die lehren und ein paar aus der klasse...siehe oben

>>Zu 3. Die schlechten Noten für "missglückte" Stunden dürfen nicht existieren.
>>Es gibt keine Noten und vor allem dürfen Fehler gemacht werden. Im Grunde sind diese "Fehler"
>>erwünscht, denn nur so können alle Schüler aktiv ihr Wissen beisteuern.
Super das mag bei Inhaltlichen Fehlern funktionieren aber bei ,ich sag mal, pädagogischen Fehleren ist die unterrichtsstunde kaputt und der inhalt kommt nicht rüber

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EMA Bonn said

at 9:23 pm on Nov 4, 2008

Thomas, danke für Deinen ausführlichen Kommentar.
Es ist doch immer wieder erstaunlich festzustellen, wie wenig ihr euch untereinander zutraut. Wenn aber die Vortragenden und die Zuhörer die Sache etwas ernster nehmen würden und nicht denken würden "Naja, wenn das Thema wichtig wäre, dann hätte der Lehrer das schon selbst erklärt - also muss ich nicht zuhören.", dann hat diese Methode sicher auch Erfolg.
Wir werden es ausprobieren und sehen wie es läuft - in jeden Fall ist es eine gute Vorbereitung für das, was Euch nach der Schule erwartet.

Viele Grüße

Nils van den Boom

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Gastzugang said

at 11:46 am on Nov 8, 2008

Ja, wenn es denn nicht schief läuft...

Gruppengespräche sind toll... (Solange nicht alle reden und keiner zuhört... Denn darin endet es leicht.)

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JoergD said

at 12:35 pm on Nov 10, 2008

Hallo zusammen,

ich möchte mich euch nun auch kurz Vorstellen. Mein Name ist Jörg und ich bin einer der Studenten aus Ludwigsburg. Seit unserem letzten Seminar am Donnerstag 06.11 hat sich einiges getan. Helen die weiter oben schon etwas geschrieben hatte und ich sind jetzt ganz offiziell eure Ansprechpartner bei Fragen zu LdL (Lernen durch Lehren).

Also ich grade noch mal des Wiki durchgegangen bin sind mir schon viele Dinge aufgefallen die euch stutzig machen oder wo ich skeptisch seid. Sehr spannend finde ich auch, dass einige von euch schon Erfahrung mit LdL gemacht haben, oder zumindest glauben diese Erfahrung gemacht zu haben. Ob diese erlebten Stunden wirklich als LdL bezeichnet werden ist jetzt die Frage. Aus dem was ich bisher an Kommentaren und Feetback von euch über diese Stunden erhalten habe, kann ich nur herauslesen dass es kein LdL unterricht war sonder eher Schülervorträge zu einem bestimmten Thema. An dieser Stelle muss festgestellt werden, dass LdL nicht gleichzusetzen ist mit einem Schülervortrag! LdL ist viel mehr als das.

Für genauere Infos über das Konzept schaut einfach mal in unser Wiki http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Fachdidaktik_Informatik/LdL, dort haben wir schon sehr viel über das Konzept diskutiert.
Ich war anfangs genau so skeptisch wie ihr aber wenn man das Konzept richtig versteht und es gut angewandt wird kann man nur davon überzeugt sein.

Noch eins, um mal euren Stand ein wenig genauer in den Blick zu bekommen hat sich unser Seminar einen Fragebogen zum Thema LdL ausgedacht, den wir euch heute präsentieren wollen.
Link: http://www.jotform.com/form/83082614681
Viel Spaß damit und danke für eure Antworten.

Grüße Jörg

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Helen said

at 3:48 pm on Nov 12, 2008

Hallo jetzt auch noch mal ganz offiziell von mir. Wie ihr schon von Jörg gehört habt, könnt ihr uns ab jetzt mit all euren Fragen löchern. Damit ihr genauer wisst mit wem ihr es hier zu tun habt, gibts hier noch in aller Kürze ein paar Daten über mich:

Ich studiere im 4. Semester Realschullehramt für die Fächer Englisch, Chemie und Informatik. Ldl habe ich selbst als Schüler noch nicht gemacht und leider auch noch nicht als Lehrer, da ich dieses Konzept erst dieses Semester kennengelernt habe. Da habt ihr mir also schon was voraus!
Auch wenn einige von euch noch nicht ganz überzeugt sind von LdL, ihr habt es bisher noch nie in diesem Fach ausprobiert, daher ist es doch auf jeden Fall einen Versuch wert. Meint ihr nicht? Ich finde es ist, neben den bereits oben genannten Vorteilen, eine sehr gute Abwechslung im Schulalltag. Welche Methoden werden denn bei euch sonst am meisten verwendet? Frontalunterricht, Gruppen-, Einzel-, Partner- oder Projektarbeit?

Habt ihr im Unterricht bereits mit begonnen LdL? Ich würde mich freuen, wenn ihr uns an euren Erfahrungen mit der Planung einer Stunde bzw. Einheit auf dem Laufenden halten würdet. Wir sind wirklich interessiert wie das alles bei euch abläuft!

Ich wünsch euch noch ne gute Woche,
Helen

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